
Von „existieren“ zum „“aufblühen“: Wie Saprea mir geholfen hat, mein Leben zurückzugewinnen
Bevor ich Saprea gefunden habe, habe ich nur existiert – nicht überlebt, nicht gelebt. Gott sei Dank habe ich Saprea gefunden. Ich habe 2019 am Saprea Retreat teilgenommen und zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich gesehen, gehört, verstanden und geliebt.
Ich war während meiner gesamten Kindheit von Traumata geprägt und habe mich nie sicher gefühlt. Es gab immer etwas zu bekämpfen, etwas zu bewältigen, und Stabilität war eine Seltenheit. Als junge Frau hasste ich mich selbst und alle um mich herum. Selbst als ich mich damit abgefunden hatte, fühlte ich mich nie wie ich selbst. Ich half nur anderen und verdrängte meine Traumata, anstatt mich mit ihnen auseinanderzusetzen.
Eine Gemeinschaft zu finden, die all meine scheinbar verrückten Gedanken, Gefühle und meinen Selbsthass verstand, war für meinen Heilungsprozess von grundlegender Bedeutung. Zusammen mit den anderen Frauen, die an dem Retreat teilnahmen, fand ich endlich meine Gemeinschaft. Die Kurse lehrten mich, dass ich eigentlich gar nicht verrückt war. Ich heilte von einem Trauma, an dem mein Körper festhielt, auch wenn mein Verstand es vergessen hatte.
Jeder Kurs ermöglichte es mir, Teile von mir zu heilen, von denen ich nicht wusste, dass sie Heilung brauchten. Ich begann, meine Hoffnung zurückzugewinnen, und jetzt, fast fünf Jahre später, nahm ich an einer Schulung teil, um Präventionskurse für Saprea zu leiten. Ich danke Saprea dafür, dass ich meine Hoffnung zurückgewinnen und beginnen konnte, mich selbst zu heilen, nachdem der sexuelle Missbrauch in meiner Kindheit mir alle Hoffnung und mein Identitätsgefühl genommen hatte.
Ähnlich wie beim Kintsugi bin ich auseinandergebrochen, habe mich aber wieder zusammengefügt. Was ich jetzt sehe, ist eine starke, liebevolle, inspirierende und kraftvolle Frau, die so viele Betroffene wie möglich erreichen möchte, um ihnen zu zeigen, dass es einen Ort gibt, an dem sie ihre Heilung beginnen können. Saprea ist ein so wichtiger Teil meines Lebens, und ich bin ihnen so dankbar für die lebensverändernden Erfahrungen, die mich zu der Frau gemacht haben, die ich heute bin. Ich überlebe nicht mehr, existiere nicht mehr und verstecke mich nicht mehr; ich blühe auf.
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