
Stellungnahme von Saprea zum Thema Datenschutz von Betroffenen und zur Veröffentlichung der Epstein-Akten
Betroffene von sexuellem Kindesmissbrauch haben ein grundlegendes Recht darauf, selbst zu entscheiden, wann, wie und ob sie über ihre Erfahrungen sprechen möchten. Die Veröffentlichung persönlicher Informationen von Betroffenen in den Epstein-Akten stellt eine schwerwiegende Verletzung dieses Rechts dar und hat den Betroffenen, die bereits von den Systemen, die sie eigentlich schützen sollten, im Stich gelassen wurden, zusätzlichen Schaden zugefügt.
Öffentliche Rechenschaftspflicht und Transparenz sind unerlässlich, dürfen jedoch niemals auf Kosten der Privatsphäre oder Sicherheit der Betroffenen gehen. Die Betroffenen dürfen nicht durch Maßnahmen, die ohne ihre Zustimmung ergriffen werden, erneut traumatisiert oder öffentlicher Kritik ausgesetzt werden.
Saprea setzt sich entschieden für ein Vorgehen ein, das die Betroffenen in den Mittelpunkt stellt und Heilung und Respekt in den Vordergrund stellt. Wir fordern Institutionen, Medien und politische Entscheidungsträger nachdrücklich auf, bei der Behandlung sensibler Informationen die höchsten Sorgfaltsstandards einzuhalten und sicherzustellen, dass die Betroffenen geschützt werden – und nicht weiter geschädigt werden –, wenn es um die Durchsetzung der Rechenschaftspflicht geht.
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